WETTBEWERB UETTLIGEN WEST, 1. PREIS

Verfahren: Wettbewerb auf Einladung, 1. Preis

Auftraggeber: Einwohnergemeinde Wohlen bei Bern

Ort: Uettligen, Wohlen BE

Datum: 2020

Architektur: ARGE Zimmer Schmidt / SAGA

Landschaft: Duo Landschaftsarchitekten

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WETTBEWERB STRANDBAD BRUGGERHORN

Verfahren: Offener Projektwettbewerb, September 2019

Auslober: Gemeinde St.Margrethen

Programm: Ersatzneubau Strandbad und Campinginfrastruktur

Architektur: ARGE SAGA & LL, Lukas Lenherr Architektur, Zürich

Landschaft: META Landschaftsarchitektur, Basel

Dank seiner Abgeschiedenheit blieb die "Halbinsel" Bruggerhorn grösstenteils unverbaut und bietet heute als grosszügige Parklandschaft naturnahen Freizeitprogrammen wie Freibad und Camping Platz. Die bestehenden Anlagen sind jedoch in die Jahre gekommen und sollen nun ersetzt und durch einen neuen Restaurantbetrieb ergänzt werden. Dieser Moment der Erneuerung bietet die Chance, die städtebauliche Situation auf der Halbinsel für die nächsten Generationen zu klären und zu festigen, räumliche und funktionale Qualitäten zu stärken und Defizite zu beheben.

Heute teilen Camping, Tennisclub und Freibad die „Halbinsel“ des Bruggerhorns in eine „temporär besiedelte“ und eine „offene unbebaute“ Hälfte auf. 

Hier setzt das Projekt „Am Pier“ an. Eine senkrecht zur geschwungenen Form des Horns verlaufende Scheitellinie soll in Zukunft die Grenze zwischen der offenen Parklandschaft des Bads und der temporär besiedelten Fläche des Campingplatzes festigen. Diese spannt vom Damm des Binnenkanals bis runter zum Weiher und verbindet so die beiden Gewässer. 

Am westlichen Ende ist es das lange zweigeschossige Restaurant- und Badgebäude, das die offene Fläche des Bads zum Parkplatz und zum Camping hin fasst. Ein Pier entlang der Scheitellinie verbindet das Strandbadgebäude mit einem Badepavillion und bildet so einen gebauten, räumlichen Abschluss zum Camping hin aus. Überspringende Bäume und höhengestaffelte Hecken entlang des Piers schaffen künftig eine Pufferzone zwischen Camping und Bad. Der vegetative Abschluss unterstützt die Nutzungszonierung und bildet einen atmosphärischen Raumabschluss. 

Neben dem länglichen Strandbadgebäude mit Restaurant soll künftig ein Campinghaus die Bedürfnisse der Camper abdecken. Es liegt im Zentrum des Campingplatzes an der Hauptkreuzung der internen Wege. 

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WETTBEWERB NEUBAU DREIFACHTURNHALLE DAVOS PLATZ

Verfahren: Offener Projektwettbewerb, August 2018

Auslober: Gemeinde Davos

Programm: Ersatzneubau Dreifachturnhalle

PROJEKTBESCHRIEB

 

AREALABSCHLUSS / Das bestehende Schulzentrum Davos Platz mit der heutigen Turnhalle bildet ein heterogenes Ensemble aus Gebäuden unterschiedlicher Epochen. Die Talentschule, das Primar- und das Oberstufenschulhaus umranden den zentralen Pausenplatz auf drei Seiten und grenzen das Schulareal nach Nordwesten zur Schulstrasse und nach Nordosten zur Tobelmühlestrasse ab. Richtung Süden und Osten definieren hauptsächlich die sehr unterschiedlichen Nachbarsgebäude die Aussenräume und Maschendrahtzäune übernehmen die Aufgabe des Arealabschlusses. 

Der Projektvorschlag will den Neubau der Dreifachturnhalle als raumstrukturierenden Baukörper nutzen. Das Gebäudevolumen wird bewusst an den bestehenden Schulhäusern ausgerichtet und zentral zum Pausenplatz gesetzt. So erhält letzterer nach Osten hin ein Vis-à-Vis und wird räumlich gefasst. 

Zusammen mit den Nachbarsgebäuden und dem Kindergarten spannt das neue Gebäude drei weitere, klar definierte Aussenplätze auf.

 

HORIZONTALE VERBINDUNG / Die Schulanlage befindet sich in einer für Davos charakteristischen Hanglage. So wird auch der unmittelbare städtebauliche Kontext durch die horizontalen, parallel zum Terrain verlaufenden Strassen gezeichnet. Der lange, flache Baukörper und der durchlaufende Sockel im Projekt unterstreichen diese horizontale Verbindung. Neue Rampen entlang des Gebäudes ermöglichen künftig eine hindernisfreie Durchwegung des Areals von Norden nach Süden. 

 

LAUBENGÄNGE / Die neue Dreifachturnhalle befindet sich in der Mitte des langen Volumens zentriert zum Platz. Die anderen Räume schliessen an den beiden kurzen Seiten an damit der direkte Bezug zum Pausenplatz erhalten bleibt. Funktionen, die eher von den Vereinen genutzt werden, sind mit direkter Verbindung zum Dorf im Norden angeordnet. Die Räumlichkeiten, die hauptsächlich dem Schulunterricht dienen, liegen südlich der Halle. Beide Seiten sind im Erdgeschoss über Laubengänge und im Untergeschoss über einen Gang verbunden. Die Laubengänge führen über das Gebäude hinaus und umrahmen einen Basketball Court und das Rasenfeld. Zum Pausenplatz hin spenden sie Schatten und Schutz vor Regen und Schnee. Die Laubengänge verknüpfen sämtliche Aussenräume, die beiden Parkplätze und den Kindergarten während sie gleichzeitig Zaun und Arealabschluss sind.

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WETTBEWERB SCHULHAUSERWEITERUNG BÜNDA, DAVOS

Verfahren: Offener Projektwettbewerb, Mai 2018

Auslober: Gemeinde Davos

Programm: ca. 2000 m2 Erweiterung

Bausumme: ca. 5'500'000.-

PROJEKTBESCHRIEB

Die Schulanlage Bünda liegt in einem grosszügigen Areal im einem fast ebenen Abschnitt des Landwassertals in Davos Dorf. Sie wird umgeben von einem heterogenen Siedlungsbild bestehend aus Wohn- und Industriegebäuden und unterschiedlichen Freiflächen. Als Ansammlung verschiedener Baukörper fehlt es der heutigen Anlage an architektonischer Identität. Die einzelnen Gebäudeteile unterscheiden sich in ihrem Massstab, ihrer Orientierung und Materialität.

 

Das Projekt nutzt die geplante Erweiterung, dem Areal eine neue Mitte zu geben und der Schule ein klares Gesicht nach aussen zu verleihen. Ein zweigeschossiger, flacher Neubau besetzt das Zentrum. 

Als verbindender Baustein fungiert dieser als Dreh- und Angelpunkt zwischen den Bestandsgebäuden. Er bleibt jedoch als eigenständiger, neuer Baukörper ablesbar. Der Neubau hält Abstand, wird von den bestehenden Gebäuden, der Turnhalle und dem Hauptgebäude, abgerückt. Diese können sich wieder als klarere Volumen zeigen und erfahren dadurch eine Aufwertung. Es entsteht ein Konglomerat aus Baukörpern die sich zu einem Ganzen fügen.

 

An den Verbindungsstellen entstehen unterschiedlich breite, tiefe Einschnitte. Diese Zwischenräume dienen als Lichthöfe und lassen die Landschaft ins Gebäude fliessen und gewähren Ausblicke in die Umgebung. Gebäude und Landschaft werden miteinander verwoben.

Der Wettbewerbsperimeter umfasst eine neu der Bauzone zugewiesene Parzelle am westlichen Rand des Dorfes Uettligen bei Bern. Auf dem Areal ist eine Siedlung mit circa 90 Wohnungen (Ein Drittel gemeinnützig) geplant. Am Übergang zur offenen Landschaft gelegen, bildet hier nicht nur die Dorfstruktur den spezifischen Kontext, sondern gleichermassen die landwirtschaftliche Aussenraum- und Bebauungsstruktur. Anstatt das zur Verfügung stehende Terrain mit einer Vielzahl von Volumina zu verbauen, schlagen wir grössere zusammengesetzte Häuserstrukturen vor.  Dafür bedienen wir uns der Typologie der benachbarten Hofstrukturen, die sich als markante grosse Volumen erstaunlich gut in die hügelige Landschaft einfügen. Dank einer feinen Höhenabstufung (Splitlevel) der einzelnen Baukörper fügen sich die Hofgruppen in das leicht abfallende Terrain ein. Während die Tiefgarage sämtliche Häuser unterirdisch anbindet bleibt die Siedlung komplett autofrei. 

Die gemeinnützigen Wohnungen werden in einem dreiflügeligen Laubenhaus untergebracht. Grosszügige Erschliessungsflächen fördern das Zusammenleben und den Austausch. Die Wohnungsgrundrisse sind zweiseitig orientiert und einfach strukturiert, intim liegt das Wohnen zum Garten, soziale Aktivitäten wie Essen und Kochen zur Strasse und Laube hin. Gemeinschaftliche Angebote, wie Waschräume, Gäste- und Spezialzimmer sind auf jedem Geschoss nahe dem Kern untergebracht. Die Lauben übernehmen, abgesehen von der Erschliessung, die wichtige Funktion eines Schwellenraumes zwischen Innen und Aussen, verleihen der Fassade Plastizität und verzahnen sich mit dem Aussenraum. 

In Anlehnung an das historische Vielzweckhaus der Gegend wird durchgehend die Holzbauweise vorgeschlagen. Die zur Sonne orientierten Dachflächen werden mit flächenbündigen Photovoltaikpaneelen ausgestattet.

    © 2014 by Salomé Gutscher

    Uettligen West Situation