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TRINKWASSERRESERVOIR MOHRHALDE

Verfahren: Studienauftrag mit Folgeauftrag, 1.Preis, Dezember 2018

Projektstatus: Bauprojekt / Ausführung 2019-2022

Auftraggeberin: IWB Industrielle Werke Basel

Ort: Riehen, Basel

Landschaft: META Landschaftsarchitektur, Basel

Projektmanagement: RAPP Infra AG 

Bauen ausserhalb der Bauzone, Fussgängerparadie, Landschaftsschutz: Dies sind wesentliche Merkmale für den sensiblen Standort an der Mohrhaldenstrasse, auf welchem das neue Trinkwasserreservoir der IWB entstehen soll. 

Das Projekt geht darum von der Prämisse aus, den natürlichen Terrainverlauf zu erhalten. Um die geforderte Überdeckung der Wassertanks von einem Meter zu gewährleisten werden die Reservoire unter Einhaltung der geforderten Grenzabstände so weit wie möglich an die südliche und östliche Parzellengrenze gelegt. Die unterirdischen Tanks können über einen quadratischen, kompakten Vorraum betreten werden. Ähnlich der Spitze eines Eisbergs, durchdringt nur der oberste Teil des Vorraums die Erdoberfläche und liegt ähnlich wie ein Findling zwischen den Obstbäumen in der Wiese. 

Durch die Ausrichtung parallel zur Mohrhaldenstrasse gliedert sich der Baukörper dem Siedlungsraum an. Über die diagonal verdrehte Dachkante wird jedoch ein Bezug zum weiter gefassten Kontext - der Landschaftskammer und der Aussicht Richtung Tüllinger Hügel - hergestellt. Aus der Überlagerung dieser eigentlich einfachen Formen - Quadrat und Diagonale –  ergibt sich zusammen mit dem abfallenden Terrain eine spannende und für den Betrachter komplexe Geometrie. Das neue Volumen macht die Landschaft ablesbar und umgekehrt erhält es erst durch die Landschaft seine Form. Der präsente Dachgrat verleiht dem Baukörper einen skulpturalen und gleichzeitig objekthaften Ausdruck.

Während die nordöstliche Gebäudeecke eine Höhe von 3,5 Metern aufweist und so den ebenerdigen Zugang zum Vorraum ermöglicht, ragen die drei anderen Ecken nur ca. 1,4 Meter aus dem Gelände. 

Der Neubau stellt trotz möglichst optimaler Einbettung einen Eingriff in das bestehende Landschaftsbild dar. Deshalb wird mit wenigen präzisen Eingriffen ein Mehrwert für die Allgemeinheit geschaffen sowie die langfristige Sicherung der vorhandenen Landschaftselemente angestrebt. 

Um den Übergang der Landschaftskammer zum südlichen Siedlungsrand vielschichtiger auszubilden, werden entlang der Moorhaldenstrasse neue Obstbäume in zwei Reihen gesetzt, wobei die Ausrichtung dem vorhandenen Baumbestand folgt. Neu prägen somit Obstbäume den Raumabschluss gegen Norden.

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HAUS NUMMER 19

 

Bauherrschaft: Private Erbengemeinschaft

Grösse Bestand:390 m2 Wohnfläche

Umfang: Technische Sanierung und Umbau Erdgeschoss

Baukosten: 350'000 CHF

Ort & Zeit: Madulain, GR, 2018-2020

Architektur: SAGA

Bauleitung/ Baumanagement: Lukas Lenherr Architektur Zürich

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Erbengemeinschaft künftig besser gerecht zu werden – beispielsweise einer externen Vermietung - soll das denkmalgeschützte Haus sanft saniert werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um eine technische Erneuerung. So soll ein Anschluss an die Fernwärme das veraltete Heizen mit dezentralen Öl- und Elektroöfen ersetzen. Andererseit werden im Zuge dieser Massnahme die Nasszellen und die Küche, beides von 1975, erneuert und den heutigen Anforderungen angepasst. 

Um den schönen Gewölberaum wieder richtig zur Geltung zu bringen, wird der Einbau einer Kochinsel durch eine seitliche Küchenzeile ersetzt. 

Im Sinne der Klärung der heutigen Eingangssituation werden im Erdgeschoss einige Leichtbauwände entfernt. Der ursprüngliche, ortstypische grosszügige Eingangsraum, der Suler, soll dabei wieder sichtbar gemacht werden. Wie ein grosses Möbel steht der Kern mit dem Bad künftig in der Mitte dieses Eingangsraums. Eine Schicht aus raumhohen Schränken umgibt das Badezimmer und bietet viel Stauraum, der von allen Seiten unterschiedlich genutzt werden kann. 

Es liegt der Bauherrschaft viel daran, ihren Beitrag zur Belebung des Dorfes Madulain zu leisten. Neben der Vermietung an einheimisches Gewerbe und eine Kunstgallerie soll die künftige Vermietung des Hauses an externe Gäste und eine intensivere interne Nutzung für weniger Leerstand und dadurch für ein belebtes Haus sorgen.

HAUPTSTRASSE 100
 

Konzept und Planung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit von Erlach Architekten 2007 - 2008

Ausführung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit Peter Huber 2009 - 2010

Umfang: Renovation und Erweiterung eines Wochenendhauses am Brienzersee im Berner Oberland

Bauvolumen: 1000 m3

Baukosten: 700'000 CHF

Bilder: © Dominique Uldry Fotografie, Bern

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PROJEKT N° 004
 

Bauherrschaft: Private Erbengemeinschaft

Grösse: 3'000 m2 GF

Projektstand: Vorprojekt

Ort & Zeit: Altnau, 2018

Konzeptstudie für eine Arealüberbauung in 3 Phasen am Bodensee im Kanton Thurgau. Das Projekt sieht 27 kleinere, altersgerechte Wohnungen verteilt auf drei gleiche, T-förmige Gebäude vor. Die Häuser stehen in einer parkähnlichen Umgebung. Einerseits wird durch die Form jede Wohnung von drei Seiten belichtet, andererseits definieren die langen Gebäudeseiten das Areal. Grosszügige Balkone schaffen einen direkten Bezug zum aussergewöhnlichen Aussenraum mit dem geschützten Baumbestand und den Bestandsgebäuden. 

WOHNUNG S
 

Bauherrschaft: Privat 

Grösse: ca. 80 m2 Wohnfläche

Bausumme: ca. 100'000.-

Projektstand: Realisiert

Ort & Zeit: Basel-Stadt, 2019

Bilder: © Roman Weyeneth

Sanierung einer 3.5 Zimmer Dachwohnung in Basel. Ziel der Renovation war es einerseits die eher kleine Küche aus den sechziger Jahren zum Wohnraum hin zu öffnen. Andererseits sollen unterschiedliche Einbauschränke praktischen Stauraum generieren und die Gangzone aktivieren. Ein weiteres Ziel war es, die Wohnung, so gut es die räumlichen Verhältnisse es zuliessen, hindernisfrei zu machen.

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UNION DINER
 

Bauherrschaft: Union Diner AG, Jérôme Beurret & Stéphane Grieder

Konzept, Planung und Ausführung/ Bauleitung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit Aurélie Blanchard Architect, Januar bis August 2014

Umfang:140 m2 Mieterausbau eines Restaurants in der Stadt Basel

Baukosten: 650'000 CHF

Photos: Mark Niedermann

Grafik: Ludovic Balland

SCHULHAUS MANNRIED
 

Konzept und Planung: Salomé Gutscher 2013

Umfang: Umbau eines ehemaligen Schulhauses in 2 Wohneinheiten mit einem gemeinsamen Bed and Breakfast im Dachgeschoss.

Bauvolumen: 2980 m3

Baukosten: 440'000 CHF

HAUPTSTRASSE 100
 

Konzept und Planung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit von Erlach Architekten 2007 - 2008

Ausführung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit Peter Huber 2009 - 2010

Umfang: Renovation und Erweiterung eines Wochenendhauses am Brienzersee im Berner Oberland

Bauvolumen: 1000 m3

Baukosten: 700'000 CHF

Bilder: © Dominique Uldry Fotografie, Bern

Mitarbeit an folgenden Projekten bei Herzog & de Meuron (2008-2012):
 

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Zellwegerpark Uster, Switzerland

 

Projekt 2011-2013, Realisierung 2013-2015

Rolle: Project Manager

Bauherrschaft: Cristina Bechtler, Switzerland

Bilder: Herzog & de Meuron, Salomé Gutscher

 

Links: 

http://www.herzogdemeuron.com/index/projects/complete-works/376-400/389-zellwegerpark-uster/IMAGE.html

 

http://divisare.com/projects/298888-erica-overmeer-herzog-de-meuron-zellwegerpark-uster

 

Konzeptstudie, Toggenburg, Unterwasser, Schweiz

 

Konzeptstudie 2011, Projekt 2013–2014, Realisierung 2014–2015

Rolle: Project Manager

Bauherrschaft: Toggenburg Bergbahnen TBB AG, Unterwasser, Switzerland

Bilder: Herzog & de Meuron, Salomé Gutscher, www.chaeserrugg.ch

 

Links: 

Herzog & de Meuron Website


Chäserugg offizielle Website

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Konzeptstudie, Wasserstadt Solothurn, Schweiz

 

Projekt I 2006-2007, Projekt II 2011-

Rolle: Project Manager

Bauherrschaft: Wasserstadtsolothurn AG, Solothurn, Switzerland

Images: Herzog & de Meuron

 

Links: 

http://www.herzogdemeuron.com/index/projects/complete-works/276-300/298-wasserstadt/IMAGE.html

 

http://www.wasserstadtsolothurn.ch/de/wasserstadt/03_projekt/00_projekt2.htm

 

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KMOMA, Kolkata Museum of Modern Art, Kolkata, India

Projekt 2008-

Rolle: senior architect

Bauherrschaft: The KMOMA Trust, Kolkata, India

Images: Herzog & de Meuron

 

Links: 

official video by Herzog & de Meuron

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Südpark Baufeld D, Seniorenresidenz, Basel, Schweiz

 

Wettbewerb 2002, Projekt 2004-2011, Realisierung 2008-2012

Rolle: Architektin Bauprojekt Mieterausbau Seniorenresidenz

Bauherrschaft: SBB, Schweizerische Bundesbahnen, Immobilien, Bern, Schweiz

Bauherrschaft Mieterausbau, Altersresidenz: Atlas Stiftung, Zürich, Schweiz

Images: Herzog & de Meuron, www.residenz-suedpark.ch

 

Links: 

Official Website Herzog & de Meuron

 

http://www.residenz-suedpark.ch/die-residenz/bildergalerie/

 

SIA Architekturpreis 2007, Diplomprojekt Hotel Fasch da Glüm
 

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St-Moritz: Zwischen Metropole und Dorf - Hotel Fasch da Glüm

 

Master of Art in Architecture, EPFL, 2006-2007

Projektverfasserin: Salomé Gutscher

Professoren: Harry Gugger / Vincent Kauffmann

Assistent: Ralph Blättler, Experte: Christoph Sauter

Publiziert im TEC21 / Tracés

 

    © 2014 by Salomé Gutscher

    Bild: © Roman Weyeneth