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WETTBEWERB STRANDBAD BRUGGERHORN

Verfahren: Offener Projektwettbewerb, September 2019

Auslober: Gemeinde St.Margrethen

Programm: Ersatzneubau Strandbad und Campinginfrastruktur

Architektur: ARGE SAGA & LL, Lukas Lenherr Architektur, Zürich

Landschaft: META Landschaftsarchitektur, Basel

Dank seiner Abgeschiedenheit blieb die "Halbinsel" Bruggerhorn grösstenteils unverbaut und bietet heute als grosszügige Parklandschaft naturnahen Freizeitprogrammen wie Freibad und Camping Platz. Die bestehenden Anlagen sind jedoch in die Jahre gekommen und sollen nun ersetzt und durch einen neuen Restaurantbetrieb ergänzt werden. Dieser Moment der Erneuerung bietet die Chance, die städtebauliche Situation auf der Halbinsel für die nächsten Generationen zu klären und zu festigen, räumliche und funktionale Qualitäten zu stärken und Defizite zu beheben.

Heute teilen Camping, Tennisclub und Freibad die „Halbinsel“ des Bruggerhorns in eine „temporär besiedelte“ und eine „offene unbebaute“ Hälfte auf. 

Hier setzt das Projekt „Am Pier“ an. Eine senkrecht zur geschwungenen Form des Horns verlaufende Scheitellinie soll in Zukunft die Grenze zwischen der offenen Parklandschaft des Bads und der temporär besiedelten Fläche des Campingplatzes festigen. Diese spannt vom Damm des Binnenkanals bis runter zum Weiher und verbindet so die beiden Gewässer. 

Am westlichen Ende ist es das lange zweigeschossige Restaurant- und Badgebäude, das die offene Fläche des Bads zum Parkplatz und zum Camping hin fasst. Ein Pier entlang der Scheitellinie verbindet das Strandbadgebäude mit einem Badepavillion und bildet so einen gebauten, räumlichen Abschluss zum Camping hin aus. Überspringende Bäume und höhengestaffelte Hecken entlang des Piers schaffen künftig eine Pufferzone zwischen Camping und Bad. Der vegetative Abschluss unterstützt die Nutzungszonierung und bildet einen atmosphärischen Raumabschluss. 

Neben dem länglichen Strandbadgebäude mit Restaurant soll künftig ein Campinghaus die Bedürfnisse der Camper abdecken. Es liegt im Zentrum des Campingplatzes an der Hauptkreuzung der internen Wege. 

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HAUS NUMMER 19

 

Bauherrschaft: Private Erbengemeinschaft

Grösse Bestand:390 m2 Wohnfläche

Umfang: Technische Sanierung und Umbau Erdgeschoss

Geschätzte Baukosten: 350'000 CHF

Architektur: SAGA & LL, Lukas Lenherr Architektur Zürich

Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Erbengemeinschaft künftig besser gerecht zu werden – beispielsweise einer externen Vermietung - soll das denkmalgeschützte Haus sanft saniert werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um eine technische Erneuerung. So soll ein Anschluss an die Fernwärme das veraltete Heizen mit dezentralen Öl- und Elektroöfen ersetzen. Andererseit werden im Zuge dieser Massnahme die Nasszellen und die Küche, beides von 1975, erneuert und den heutigen Anforderungen angepasst. 

Um den schönen Gewölberaum wieder richtig zur Geltung zu bringen wird der Einbau einer Kochinsel durch eine seitliche Küchenzeile ersetzt. 

Im Sinne der Klärung der heutigen Eingangssituation werden im Erdgeschoss einige Leichtbauwände entfernt. Der ursprüngliche, ortstypische grosszügige Eingangsraum, der Suler, soll dabei wieder sichtbar gemacht werden. Wie ein grosses Möbel steht der Kern mit dem Bad künftig in der Mitte dieses Eingangsraums. Eine Schicht aus raumhohen Schränken umgibt das Badezimmer und bietet viel Stauraum, der von allen Seiten unterschiedlich genutzt werden kann. 

Es liegt der Bauherrschaft viel daran, ihren Beitrag zur Belebung des Dorfes Madulain zu leisten. Neben der Vermietung an einheimisches Gewerbe und eine Kunstgallerie soll die künftige Vermietung des Hauses an externe Gäste und eine intensivere interne Nutzung für weniger Leerstand und dadurch für ein belebtes Haus sorgen.

WOHNUNG S
 

Bauherrschaft: Privat 

Grösse: ca. 80 m2 Wohnfläche

Bausumme: ca. 100'000.-

Bilder: © Roman Weyeneth

Sanierung einer 3.5 Zimmer Dachwohnung in Basel. Ziel der Renovation war es einerseits die eher kleine Küche aus den sechziger Jahren zum Wohnraum hin zu öffnen. Andererseits sollen unterschiedliche Einbauschränke praktischen Stauraum generieren und die Gangzone aktivieren. Ein weiteres Ziel war es, die Wohnung, so gut es die räumlichen Verhältnisse es zuliessen, hindernisfrei zu machen.

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1. RANG STUDIENAUFTRAG TRINKWASSERRESERVOIR MOHRHALDENSTRASSE

Verfahren: Einladungsverfahren mit Folgeauftrag, Dezember 2018

Auftraggeberin: IWB Industrielle Werke Basel

Landschaft: META Landschaftsarchitektur, Basel

Bauen ausserhalb der Bauzone, Fussgängerparadie, Landschaftsschutz: Dies sind wesentliche Merkmale für den sensiblen Standort an der Mohrhaldenstrasse, auf welchem das neue Trinkwasserreservoir der IWB entstehen soll. 

Das Projekt geht darum von der Prämisse aus, den natürlichen Terrainverlauf zu erhalten. Um die geforderte Überdeckung der Wassertanks von einem Meter zu gewährleisten. Aus diesem Grund werden die Reservoire unter Einhaltung der geforderten Grenzabstände so weit wie möglich an die südliche und östliche Parzellengrenze gelegt. Die unterirdischen Tanks können über einen quadratischen, kompakten Vorraum betreten werden. Ähnlich der Spitze eines Eisbergs, durchdringt nur der oberste Teil des Vorraums die Erdoberfläche und liegt ähnlich wie ein Findling zwischen den Obstbäumen in der Wiese. 

Durch die Ausrichtung parallel zur Mohrhaldenstrasse gliedert sich der Baukörper dem Siedlungsraum an. Über die diagonal verdrehte Dachkante wird jedoch ein Bezug zum weiter gefassten Kontext - der Landschaftskammer und der Aussicht Richtung Tüllinger Hügel - hergestellt. Aus der Überlagerung dieser eigentlich einfachen Formen - Quadrat und Diagonale –  ergibt sich zusammen mit dem abfallenden Terrain eine spannende und für den Betrachter komplexe Geometrie. Das neue Volumen macht die Landschaft ablesbar und umgekehrt erhält es erst durch die Landschaft seine Form. Der präsente Dachgrat verleiht dem Baukörper einen skulpturalen und gleichzeitig objekthaften Ausdruck.

Während die nordöstliche Gebäudeecke eine Höhe von 3,5 Metern aufweist und so den ebenerdigen Zugang zum Vorraum ermöglicht, ragen die drei anderen Ecken nur ca. 1,4 Meter aus dem Gelände. 

Der Neubau stellt trotz möglichst optimaler Einbettung einen Eingriff in das bestehende Landschaftsbild dar. Deshalb wird mit wenigen präzisen Eingriffen ein Mehrwert für die Allgemeinheit geschaffen sowie die langfristige Sicherung der vorhandenen Landschaftselemente angestrebt. 

Um den Übergang der Landschaftskammer zum südlichen Siedlungsrand vielschichtiger auszubilden, werden entlang der Moorhaldenstrasse neue Obstbäume in zwei Reihen gesetzt, wobei die Ausrichtung dem vorhandenen Baumbestand folgt. Neu prägen somit Obstbäume den Raumabschluss gegen Norden.

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WETTBEWERB NEUBAU DREIFACHTURNHALLE DAVOS PLATZ

Verfahren: Offener Projektwettbewerb, August 2018

Auslober: Gemeinde Davos

Programm: Ersatzneubau Dreifachturnhalle

PROJEKTBESCHRIEB

 

AREALABSCHLUSS / Das bestehende Schulzentrum Davos Platz mit der heutigen Turnhalle bildet ein heterogenes Ensemble aus Gebäuden unterschiedlicher Epochen. Die Talentschule, das Primar- und das Oberstufenschulhaus umranden den zentralen Pausenplatz auf drei Seiten und grenzen das Schulareal nach Nordwesten zur Schulstrasse und nach Nordosten zur Tobelmühlestrasse ab. Richtung Süden und Osten definieren hauptsächlich die sehr unterschiedlichen Nachbarsgebäude die Aussenräume und Maschendrahtzäune übernehmen die Aufgabe des Arealabschlusses. 

Der Projektvorschlag will den Neubau der Dreifachturnhalle als raumstrukturierenden Baukörper nutzen. Das Gebäudevolumen wird bewusst an den bestehenden Schulhäusern ausgerichtet und zentral zum Pausenplatz gesetzt. So erhält letzterer nach Osten hin ein Vis-à-Vis und wird räumlich gefasst. 

Zusammen mit den Nachbarsgebäuden und dem Kindergarten spannt das neue Gebäude drei weitere, klar definierte Aussenplätze auf.

 

HORIZONTALE VERBINDUNG / Die Schulanlage befindet sich in einer für Davos charakteristischen Hanglage. So wird auch der unmittelbare städtebauliche Kontext durch die horizontalen, parallel zum Terrain verlaufenden Strassen gezeichnet. Der lange, flache Baukörper und der durchlaufende Sockel im Projekt unterstreichen diese horizontale Verbindung. Neue Rampen entlang des Gebäudes ermöglichen künftig eine hindernisfreie Durchwegung des Areals von Norden nach Süden. 

 

LAUBENGÄNGE / Die neue Dreifachturnhalle befindet sich in der Mitte des langen Volumens zentriert zum Platz. Die anderen Räume schliessen an den beiden kurzen Seiten an damit der direkte Bezug zum Pausenplatz erhalten bleibt. Funktionen, die eher von den Vereinen genutzt werden, sind mit direkter Verbindung zum Dorf im Norden angeordnet. Die Räumlichkeiten, die hauptsächlich dem Schulunterricht dienen, liegen südlich der Halle. Beide Seiten sind im Erdgeschoss über Laubengänge und im Untergeschoss über einen Gang verbunden. Die Laubengänge führen über das Gebäude hinaus und umrahmen einen Basketball Court und das Rasenfeld. Zum Pausenplatz hin spenden sie Schatten und Schutz vor Regen und Schnee. Die Laubengänge verknüpfen sämtliche Aussenräume, die beiden Parkplätze und den Kindergarten während sie gleichzeitig Zaun und Arealabschluss sind.

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WETTBEWERB SCHULHAUSERWEITERUNG BÜNDA, DAVOS

Verfahren: Offener Projektwettbewerb, Mai 2018

Auslober: Gemeinde Davos

Programm: ca. 2000 m2 Erweiterung

Bausumme: ca. 5'500'000.-

PROJEKTBESCHRIEB

Die Schulanlage Bünda liegt in einem grosszügigen Areal im einem fast ebenen Abschnitt des Landwassertals in Davos Dorf. Sie wird umgeben von einem heterogenen Siedlungsbild bestehend aus Wohn- und Industriegebäuden und unterschiedlichen Freiflächen. Als Ansammlung verschiedener Baukörper fehlt es der heutigen Anlage an architektonischer Identität. Die einzelnen Gebäudeteile unterscheiden sich in ihrem Massstab, ihrer Orientierung und Materialität.

 

Das Projekt nutzt die geplante Erweiterung, dem Areal eine neue Mitte zu geben und der Schule ein klares Gesicht nach aussen zu verleihen. Ein zweigeschossiger, flacher Neubau besetzt das Zentrum. 

Als verbindender Baustein fungiert dieser als Dreh- und Angelpunkt zwischen den Bestandsgebäuden. Er bleibt jedoch als eigenständiger, neuer Baukörper ablesbar. Der Neubau hält Abstand, wird von den bestehenden Gebäuden, der Turnhalle und dem Hauptgebäude, abgerückt. Diese können sich wieder als klarere Volumen zeigen und erfahren dadurch eine Aufwertung. Es entsteht ein Konglomerat aus Baukörpern die sich zu einem Ganzen fügen.

 

An den Verbindungsstellen entstehen unterschiedlich breite, tiefe Einschnitte. Diese Zwischenräume dienen als Lichthöfe und lassen die Landschaft ins Gebäude fliessen und gewähren Ausblicke in die Umgebung. Gebäude und Landschaft werden miteinander verwoben.

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PROJEKT N° 004
 

Bauherrschaft: Private Erbengemeinschaft

Grösse: 3'000 m2 GF

Konzeptstudie für eine Arealüberbauung in 3 Phasen am Bodensee im Kanton Thurgau. Das Projekt sieht 27 kleinere, altersgerechte Wohnungen verteilt auf drei gleiche, T-förmige Gebäude vor. Die Häuser stehen in einer parkähnlichen Umgebung. Einerseits wird durch die Form jede Wohnung von drei Seiten belichtet, andererseits definieren die langen Gebäudeseiten das Areal. Grosszügige Balkone schaffen einen direkten Bezug zum aussergewöhnlichen Aussenraum mit dem geschützten Baumbestand und den Bestandsgebäuden. 

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UNION DINER
 

Bauherrschaft: Union Diner AG, Jérôme Beurret & Stéphane Grieder

Konzept, Planung und Ausführung/ Bauleitung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit Aurélie Blanchard Architect, Januar bis August 2014

Umfang:140 m2 Mieterausbau eines Restaurants in der Stadt Basel

Baukosten: 650'000 CHF

Photos: Mark Niedermann

Grafik: Ludovic Balland

SCHULHAUS MANNRIED
 

Konzept und Planung: Salomé Gutscher 2013

Umfang: Umbau eines ehemaligen Schulhauses in 2 Wohneinheiten mit einem gemeinsamen Bed and Breakfast im Dachgeschoss.

Bauvolumen: 2980 m3

Baukosten: 440'000 CHF

HAUPTSTRASSE 100
 

Konzept und Planung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit von Erlach Architekten 2007 - 2008

Ausführung: Salomé Gutscher in Zusammenarbeit mit Peter Huber 2009 - 2010

Umfang: Renovation und Erweiterung eines Wochenendhauses am Brienzersee im Berner Oberland

Bauvolumen: 1000 m3

Baukosten: 700'000 CHF

Bilder: © Dominique Uldry Fotografie, Bern

Mitarbeit an folgenden Projekten bei Herzog & de Meuron (2008-2012):
 

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Zellwegerpark Uster, Switzerland

 

Projekt 2011-2013, Realisierung 2013-2015

Rolle: Project Manager

Bauherrschaft: Cristina Bechtler, Switzerland

Bilder: Herzog & de Meuron, Salomé Gutscher

 

Links: 

http://www.herzogdemeuron.com/index/projects/complete-works/376-400/389-zellwegerpark-uster/IMAGE.html

 

http://divisare.com/projects/298888-erica-overmeer-herzog-de-meuron-zellwegerpark-uster

 

Konzeptstudie, Toggenburg, Unterwasser, Schweiz

 

Konzeptstudie 2011, Projekt 2013–2014, Realisierung 2014–2015

Rolle: Project Manager

Bauherrschaft: Toggenburg Bergbahnen TBB AG, Unterwasser, Switzerland

Bilder: Herzog & de Meuron, Salomé Gutscher, www.chaeserrugg.ch

 

Links: 

Herzog & de Meuron Website


Chäserugg offizielle Website

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Konzeptstudie, Wasserstadt Solothurn, Schweiz

 

Projekt I 2006-2007, Projekt II 2011-

Rolle: Project Manager

Bauherrschaft: Wasserstadtsolothurn AG, Solothurn, Switzerland

Images: Herzog & de Meuron

 

Links: 

http://www.herzogdemeuron.com/index/projects/complete-works/276-300/298-wasserstadt/IMAGE.html

 

http://www.wasserstadtsolothurn.ch/de/wasserstadt/03_projekt/00_projekt2.htm

 

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KMOMA, Kolkata Museum of Modern Art, Kolkata, India

Projekt 2008-

Rolle: senior architect

Bauherrschaft: The KMOMA Trust, Kolkata, India

Images: Herzog & de Meuron

 

Links: 

official video by Herzog & de Meuron

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Südpark Baufeld D, Seniorenresidenz, Basel, Schweiz

 

Wettbewerb 2002, Projekt 2004-2011, Realisierung 2008-2012

Rolle: Architektin Bauprojekt Mieterausbau Seniorenresidenz

Bauherrschaft: SBB, Schweizerische Bundesbahnen, Immobilien, Bern, Schweiz

Bauherrschaft Mieterausbau, Altersresidenz: Atlas Stiftung, Zürich, Schweiz

Images: Herzog & de Meuron, www.residenz-suedpark.ch

 

Links: 

Official Website Herzog & de Meuron

 

http://www.residenz-suedpark.ch/die-residenz/bildergalerie/

 

SIA Architekturpreis 2007, Diplomprojekt Hotel Fasch da Glüm
 

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St-Moritz: Zwischen Metropole und Dorf - Hotel Fasch da Glüm

 

Master of Art in Architecture, EPFL, 2006-2007

Projektverfasserin: Salomé Gutscher

Professoren: Harry Gugger / Vincent Kauffmann

Assistent: Ralph Blättler, Experte: Christoph Sauter

Publiziert im TEC21 / Tracés

 

    © 2014 by Salomé Gutscher